Die Salvatorkirche

Bau

Die Salvatorkirche wurde in den Jahren ab 1930 erbaut. Erste Ideen für den Backsteinbau mit neu-barocker Innenausstattung stammten in enger Zusammenarbeit mit Monsignore Theodor Grabe, dem Erbauer des Kinderkrankenhauses, von dem Architekten und Kölner Dombaumeister Bernhard Hertel (1862-1927). Als dieser 1927 verstarb, übernahm Josef Bischof, (1889- nach 1957?), Berliner Architekt und zeitweilig Stadtbaumeister in Luckenwalde, den Bau.

Die Pläne dafür weisen eine Kirche mit einem Hauptschiff mit 4 Jochen, auf der rechten Langhausseite einem im unteren Teil fensterlosen Seitenschiff mit Empore, einem zweijochigen Chor mit dreiseitigem Abschluss und einer von diesem abgehenden zweigeschossigen Kapelle auf. Diese führte im oberen Geschoss, das zum Chor hin einen Erker hat, in die Räume der Heiligenstädter Schulschwestern, die das Kinderkrankenhaus leiteten, und stellte so eine direkte bauliche Verbindung zum Kinderkrankenhaus her. Sie diente als Oratorium der Schwestern.

Durch Kreditschwierigkeiten kam der Bau kurz nach der Grundsteinlegung zum Erliegen, konnte dann jedoch wieder aufgenommen werden und wurde 1932 fertiggestellt und am 5. Februar 1933 benediziert – allerdings aufgrund der unzureichenden finanziellen Mittel zunächst nur mit 2 Jochen des Hauptschiffes. Auch der Turm der Kirche konnte nur bis zur Dachhöhe gebaut werden. Der noch fehlende Glockenstuhl wurde anfangs durch ein hölzernes Gestell ersetzt, in dem 1937 eine erste Glocke frei aufgehängt wurde. Der Eingang zur Kirche befand sich zunächst an der Langhausseite, so dass man sie durch das Seitenschiff betrat.

Die Innenausstattung erfolgte schrittweise nach der Benediktion, zunächst nach noch mit Monsignore Grabe abgesprochenen Ideen, später in Abstimmung mit Kuratus, ab 1940 Pfarrer, Wilhelm Lütkehaus hauptsächlich durch den Architekten Fritz Fuchsenberger (1876-1945).

Nach verschiedenen Um- und Weiterbauten - 1938 Sakristei durch Heinrich Kosina (1899-1977), 1946 Verlegung des Eingangs an die Rückseite der Kirche, 1952 Fertigstellung des Glockenturms – konnte in den Jahren 1955 – 57 die Kirche nach den ursprünglichen Plänen durch Heinrich Kosina fertiggestellt werden. Die Weihe erfolgte 1956 am 19. März durch Weihbischof Tkosch.

 

Kirchenführung

Chor

Altar

Der Hochaltar, an barocke süddeutsche Altäre angelehnt mit einem Ädikula-Retabel, wurde 1932 in die Kirche eingebaut. Tabernakel, Expositionsnische, Engel und Strahlengloriole stammen ebenso wie die Gottvaterfigur im Giebel von dem Bildhauer Thomas Buscher (1860-1937) und sind eines seiner letzten Werke. Auf den Türen des rot marmorierten Holztabernakels befindet sich ein vergoldetes Relief der Verkündigung: auf der linken Tür der Engel Gabriel, auf der rechten Maria, die die Botschaft empfängt.

Nach der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils wurde der Altar 1966 umgebaut. Der ursprüngliche Altar ist seitdem Sakramentsaltar. Vorgebaut freistehend ist nun der Volksaltar aus dunkelrotem Marmor mit einer Mensa aus Solnhofer Stein. Beim Umbau wurde auch der Unterbau des Sakramentsaltars erneuert.

Altarbild

Das Altarbild (Öl auf Leinwand) stammt von Gebhard Fugel (1863-1939) und befindet sich ebenfalls seit der Benediktion in der Kirche. Erste Überlegungen zu der Darstellung stammen laut Unterlagen im Archiv bereits aus dem Jahre 1924, als Theodor Grabe dem Maler gegenüber seine Vorstellungen und Wünsche zu einem Herz-Jesu-Bild für die Kirche seines Kinderkrankenhauses darlegte. Der Auftrag zur Ausführung wurde jedoch verschoben, da in der Vorgängerkirche (Salvatorkapelle) für das Werk kein adäquater Platz vorhanden gewesen wäre.

 

Sakristeitürglocke

Die Glocke neben der Sakristeitür wurde von Johann Schmidt, Berlin, angefertigt und befindet sich seit 1936 an ihrem Ort.

Ewige Lampe

Die Ewige Lampe ist seit der Benediktion in der Kirche, hat allerdings im Laufe der Jahre mehrfach ihren Aufhängungsort gewechselt. Seit einer Renovierung der Kirche 1971 befindet sie sich neben dem Chörchen. 

Ambo

Der Ambo von Hans Wachter (1931-2005) wurde 1991 angeschafft. Am Fuß des 141 cm hohen bronzenen Lesepultes sind die Symbole der Evangelisten, an der Stirnseite ein Relief Christi.

Sakristeifenster

Neben der Sakristeitür befindet sich ein ovales farbiges Fenster mit der Darstellung der Fußwaschung. Der Entwurf stammt von Egbert Lammers (1908-1996), gefertigt und eingebaut wurde es 1938 durch die Firma Puhl & Wagner.

 

aufgenommen 2017

Vortragekreuz

In der Fastenzeit wird ab dem 5. Fastensonntag ein silbernes Vortragekreuz verhüllt und in den Altarraum gestellt. Es wurde 1963 von Johannes Schlüter, Berlin, angefertigt und wurde in den 1960er Jahren als Altarkreuz verwendet.

 

Hauptschiff

Ölgemälde

Vision einer Nonne

Rechts und links seitlich des Chorbogens befinden sich zwei Ölgemälde (225 x 140 cm). Man rechnet sie zur Spanischen Schule, der Künstler ist unbekannt. Das Gemälde über der Kanzel zeigt die Vision einer Nonne: Christus, der vom Kreuz herabsinkt, umarmt sie. In den Lüften darüber schwebt ein Engel, einen Nimbus in Händen haltend, im Hintergrund sieht man eine Nonne, die die Szene beobachtet. Ob es sich bei der Betenden um die Heilige Hedwig handelt, ist nicht endgültig geklärt. In Salvator wird das Bild aber als Darstellung der Heiligen betrachtet.

 

Vision des Heiligen Antonius

Das Gegenstück dazu zeigt eine Vision des Heiligen Antonius. Das Christuskind erscheint ihm in einer Engelsglorie. Dieses Motiv findet man auch in einem Gemälde von Bartholomé E. Murillo von 1656.

 

Kanzel

Die Kanzel wurde von Heinrich Kosina erbaut und am 28. Juni 1957, dem Herz-Jesu-Fest, damals noch Patronatsfest der Kirche, geweiht. Sie ersetzte eine 1936 im Chor aufgestellte hölzerne Kanzel mit Schalldeckel. Der Korb trägt ein farbiges Mosaik mit der Darstellung des Pfingstereignisses. Entworfen wurde es von Hedja Luckhardt-Freese (1905-1988), ausgeführt von der Mosaikbaufirma Puhl & Wagner in Treptow.

Kreuzweg

Die 14 Stationen des 1941/42 von Otto Grassl (1891–1977) als Auftragswerk geschaffenen Kreuzwegs beginnen rechts im Seitenschiff (Station 1 und 2) und setzen sich auf der linken Wand des Hauptschiffs bis zur Kanzel fort. Am 7. März 1943 wurde er errichtet. Die Ölgemälde sind von Grassl im neu-barocken Stil gestaltet. 

 

Fenster

Die Fenster des Hauptschiffes und des Chores wurden nach Entwürfen von Charles Crodel (1894 – 1973) aus dem Jahr 1946 von der Firma Puhl & Wagner in Seidentontechnik mit Schliffornamenten gefertigt und 1948 eingebaut. Im Chor wurden Eucharistische Symbole in die Scheiben der großen Fenster und Linien und Sterne in die darüber liegenden kleinen runden eingeschliffen, im Langhaus in die beiden ersten Fenster Herz Jesu und Herz Mariä, in die erst 1958 nach der Erweiterung der Kirche eingebauten eine Taube auf drei Hügeln (Wappen Papst Pius XII.) und das Kreuz des Tempelhofer Wappens. Es geht auf die für den Bezirksnamen patenstehenden Tempelherren zurück.

Tür zum Emporenaufgang

Die Scheiben in der Tür zum Aufgang zu den Emporen schuf Werner Kleinschmidt (1907-1979). Sie wurden 1948 eingebaut und befanden sich bis 1956 in der Tür zum Vorraum am Eingang. 

Taufbrunnen 

Zwischen den Säulen zum Seitenschiff befinden sich heute Taufbecken, Weihwasserkessel und Osterkerze. Das Taufbecken mit Rokoko-Aufsatz, Christi Taufe im Jordan durch Johannes darstellend, befindet sich zwar von Anfang an in der Kirche, wurde jedoch mehrmals umgestellt. In den ersten Jahren bis 1956 stand es auf der rechten Seite des Langschiffs zwischen Chor und Seitenschiff, umrahmt von den beiden Engeln, die sich heute an der Orgelempore befinden. 1956 mit dem Erweiterungsbau wurde es dann in der rechts vom Eingang eingerichteten Seitenkapelle – der Taufkapelle – aufgestellt. Diese widmete man 1991 in einen Beichtraum um und stellte es an seinen heutigen Platz. 

1995 wurde außerdem ein Osterkerzenleuchter von dem polnischen Künstler Jacek Korpanty (*1955) in Poznan geschaffen und dem Taufbrunnen nachempfunden.

 

Kommuniongitter

Am Taufbrunnen befinden sich Teile des ehemaligen Kommuniongitters. Es wurde von dem Münchener Kunstschmied Sixtus Schmid angefertigt und im Februar 1936 vor dem Chor und zum Seitenchörchen eingebaut. Im Rahmen von Umbauarbeiten wurde es 1989 entfernt. Erst 1995/96 fanden Teile davon wieder Aufstellung. Der Kunstschmied Wulkow aus Großbeeren hatte es umgearbeitet und einen Teil davon zum heutigen Gabentisch am Eingang des Hauptschiffes umgebaut.

Antonius-Majolika

 

An der Säule links vom Eingang in die Kirche hängt eine Majolika des Heiligen Antonius. Sie wurde 1942 von dem Münchener Bildhauer Hans Faulhaber (1883-vor 1955) als Auftragswerk für Salvator geschaffen.

 

Seitenschiff

Marienaltar

Der Marienaltar wurde am 2. Mai 1937 geweiht. Überlegungen für einen Seitenaltar hatte es bereits in der Planung der Kirche durch die Architekten Hertel und Bischof gegeben. Auch hatte Prälat Grabe bereits die Vorstellung, dass eine Kopie der Ikone „Mutter der immerwährenden Hilfe“ (wohl Kreta, Ende des 14. Jahrhunderts) dort als Altarbild dienen könnte. Das Original befindet sich in der Kirche der Redemptoristen in Rom. Eine Kopie in Berlin gab es damals schon in der 1931/32 von Josef Bischof erbauten Kirche St. Alfons, die zum Kloster der bereits seit 1928 in Berlin ansässigen Redemptoristen gehörte. Fritz Fuchsenberger entwarf einen Altar, musste sich dabei jedoch an einen bestimmten Kostenrahmen halten, da er aus Spendengeldern finanziert werden sollte. An eine Originalkopie des Bildes in Rom war aus Devisengründen folglich nicht zu denken. Verschiedene Versuche, dennoch eine gute Kopie vom Original (und nicht von einer Kopie) zu erhalten, führten schließlich zu einem Auftrag an Otto Grassl, der bereits früher in Rom die Ikone kopiert hatte und davon noch seine Originalskizzen besaß. Grassl hielt sich nicht sklavisch an das Original, verzichtete z. B. auf die aufgesetzte Krone, kam ihm aber sehr nahe. Das Bild wurde in einen Doppelrahmen eingesetzt. Ihm liegt ein spätbarocker Rahmen zugrunde, den die Münchener Kunstschreinerei Karl und Bernhard Eppe mit einem Rahmen in klassizistischem Stil umgab, der von zwei holzgeschnitzten Engelsfiguren gehalten wird. 

Mit dem Durchbruch zweier Durchgänge in die untere Kapelle 1989 wurde die Funktion als Altar aufgegeben, der Tabernakel fand seine Aufstellung in der Kapelle.

 

Heilige Barbara

 

An der Wand des Seitenschiffes rechts neben dem Marienaltar befindet sich eine etwa 123 cm hohe Holzskulptur der Heiligen Barbara. In der linken Hand hält sie einen Turm mit drei Fenstern, in der rechten eine weiße Rose. Herkunft, Alter und Künstler sind unbekannt. Gestiftet wurde die Heilige 1950 von dem Bildhauer Paul Dierkes (1905-1968), ihre farbige Fassung erhielt sie erst bei einer Restaurierung 1956. In den frühen Jahren wurde sie von der Gemeinde als Denkmal für die Kriegsgefallenen betrachtet.

 

Foto: U. Pilar

Kreuz und Totengedenkbuch

Das Bronzekreuz von Hans Wachter, 1977 geschaffen, kam 2007 in die Kirche. Zusammen mit dem Totenbuch und dem Grundstein der Kirche „Zu den Heiligen Martyrern von Afrika“, aus der es stammt, wurde es ungefähr an der Stelle eingebaut, an der sich 1933 nach der Errichtung der Kirche der Eingang befand.

 

Untere Seitenkapelle neben dem Chor

Das untere ehemalige Schwesternchörchen wird, da es sich hinter dem Marienaltar befindet, heute auch gelegentlich Marienchörchen genannt. Es wird hauptsächlich als Ministrantenchor benutzt.

Dort wurden Weihnachten 1949 zwei Fenster nach Entwürfen des Bildhauers Ludwig Gies (1887-1966) eingesetzt. In jedes dieser Fenster aus Seidentonglas mit Silbergelbschliff sind in Kreuzform 5 Symbole in einfachen Strichlinien eingeschliffen. Die Darstellungen beziehen sich auf den glorreichen Rosenkranz (Auferstehung, Himmelfahrt, Pfingsten, Himmelfahrt und Krönung Mariens; rechtes Fenster) und die Werke der Barmherzigkeit (linkes Fenster).

Obere Seitenkapelle neben dem Chor

Im oberen Schwesternchor, der heute als Meditationsraum dient, wurden schon im Juli 1948 drei Fenster mit farbigen Einsätzen (Symbole von Dreifaltigkeit, Taufe und Eucharistie) eingesetzt. Die Entwürfe dafür stammten von einer Halbschwester der damaligen Oberin der Heiligenstädter Schulschwestern, Schwester Ludgeris, die bei den Steyler Missionarinnen Zeichenlehrerin war. Die Fenster in beiden Kapellen wurden, wie auch alle anderen Fenster der Kirche, bei Puhl & Wagner hergestellt.

Emporen

Seitenempore

Auf der Seitenempore befindet sich ein weiterer Kreuzweg. Er wurde am 15. März 1964 errichtet und stammt, wie die Schutzmantelmadonna, von Hildegard Jahn-Wiegel. Es handelt sich um 14 glasierte, gebrannte farbige Kacheln im Format 36 x 33,5 cm, die an die Wand angemauert wurden. Unter den Keramikkacheln befindet sich jeweils ein einfaches Keramikkreuz. Stationsnummern, wie bei dem Kreuzweg im Hauptschiff, gibt es dagegen nicht. Die Stationen 1 – 11 befinden sich an der Fensterseite, beginnend bei der Tür zum Meditationsraum (ehemaliges Schwesternoratorium), die Kreuzigung an der Wand zum Treppenhaus zu den Emporen. Damit liegt sie genau dem Altar mit dem Bild des auferstandenen Salvators gegenüber. Stationen 13 und 14 sind an den Innenseiten der Emporenpfeiler angemauert.

Orgelempore

Auf der Orgelempore befinden sich seit 2018 zwei Darstellungen der Heiligen Cäcilia: Eine Kopie des Gemäldes von Carlo Dolci und eine Holz-Skulptur der Heiligen auf dem Rückpositiv der Orgel. 

 

 

An der Empore sind zwei barocke Holzplastiken schwebender Engel angebracht. Sie sollen angeblich aus St. Hedwig übernommen worden sein, jedoch haben sich bislang keine Unterlagen finden lassen, die das bestätigten. Ihren Platz an der Empore fanden sie erst 1989. Von 1933 bis 1956 waren sie an der Wand zwischen Chor und Marienaltar angebracht und rahmten den Taufbrunnen ein.

Seitenkapelle

Seitenkapelle mit Schutzmantelmadonna

In der Seitenkapelle, die vor dem Eingang in das Längsschiff der Kirche rechts vom Vorraum 1956 eingerichtet wurde, befindet sich eine Plastik der Schutzmantelmadonna. Sie wurde von der aus Heiligenstadt gebürtigen Dresdner Künstlerin Hildegard Jahn-Wiegel (1922-2009) geschaffen und am 1. Mai 1957 geweiht. Die Kapelle war zu dieser Zeit Taufkapelle und von 1991 bis 2007 Beichtzimmer.

2007 musste aus Sicherheitsgründen zwischen Vorraum und Hauptschiff der Kirche, die bis dahin offen waren, eine Glastrennscheibe eingebaut werden. Seitdem ist die Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten geschlossen, die Kapelle mit der Schutzmantelmadonna jedoch geöffnet.

Die Plastik wurde von Anbeginn von zahlreichen Gemeindemitgliedern zum Gebet aufgesucht und noch heute zeugt die große Zahl dort entzündeter Kerzen von der hohen Verehrung der Gottesmutter in Salvator. 

Glocken

Glocke Maria Foto: M. Schütze
Glocke Maria Foto: M. Schütze
Foto: M. Schütze

Glocken Maria, St. Wilhelm und St. Hedwig

Die Salvatorkirche besitzt 3 Glocken, die von der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher, Westfalen, gegossen wurden. Die älteste und größte davon, 1937 auf dem damals noch offenen Kirchturm aufgehängt, ist eine Bronze-Glocke mit einem Durchmesser von 105 cm und einem Gewicht von 641 kg. Sie erhielt den Namen Maria und ist auf Fis gestimmt.

Bei den beiden am Palmsonntag 1952 geweihten Glocken handelt es sich um zwei kleinere: St. Wilhelm, gestimmt auf A (Durchmesser 86 cm, Gewicht 375 kg) und St. Hedwig, gestimmt auf H (Durchmesser 75 cm, Gewicht 250 kg).

1957 erhielt das Geläut einen elektrischen Motor.