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Katholische Öffentliche Bücherei

Die Bücherei hat sonntags von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet

und an jedem 2. Dienstag im Monat

laden wir Sie zur "Offenen Bücherei" von 20.00 bis 21.30 Uhr ein.

Besuchen Sie uns - die Ausleihe ist kostenlos.

 


 

Katholische Öffentliche Bücherei

        Salvator - Lichtenrade  

 

August 2019

Termine:

Im August ist die Bücherei an allen Sonntagen

von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr geöffnet:


Offene Bücherei

mit der Möglichkeit, Bücher zu empfehlen und über interessante Lektüre zu sprechen, ist am

Dienstag, 13. August 2019, von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr.


 

Neu in unserem Bestand:

Guram Dotschanaschwili: Das erste Gewand. Der Roman des 1939 in Tlibissi geborenen Autors erschien bereits 1978 in Georgien, wurde aber erst jetzt ins Deutsche übersetzt. In seiner Heimat gilt Dotschanaschwili als einer der bedeutendsten Schriftsteller, sein Buch gehört zu den meistgelesenen und beliebtesten. Ein junger Mann reist in verschiedene – fiktive – Städte, von einer lebensfrohen und gesitteten in eine, die unter Tyrannei und Willkür leidet und schließlich in eine, die sich auf Freiheit gründet, aber dem Untergang preisgegeben ist. Biblische Bezüge und historische ins Mittelalter gibt es ebenso, wie märchenhafte und philosophische, aber auch als Parabel auf die Unterdrückung der Stalinzeit kann das Buch gelesen werden.

Günter de Bryun: Der neunzigste Geburtstag. Nach über 30 Jahren veröffentlichte der Autor wieder einen Roman. Er spielt in einem Dorf im Brandenburgischen. Der Protagonist lebt dort mit seiner Schwester im Dorf seiner Kindheit. Den anstehenden 90. Geburtstag seiner Schwester wollen sie feiern und mit einer Spendenaktion für Flüchtlinge verbinden. Ob das Dorf wirklich so idyllisch ist, wie es zunächst wirkt, daran kann man mehr und mehr zweifeln, wenn die Themen Flüchtlingspolitik, Willkommenskultur, Islam oder die Rolle der Medien diskutiert werden.

Gregor Gysi: Ein Leben ist zu wenig. Der Politiker, 1948 in Berlin geboren, legte mit diesem Buch seine Autobiographie über ein bewegtes Leben in Ost und West vor. Von den Rezensenten wurden ihm Humor und Witz bescheinigt und auch im Schreibstil die Eloquenz, die man aus seinen Redebeiträgen kennt.

Gabriele Tergit: Effingers. 1951 erschien dieser Roman der Journalistin und Schriftstellerin Gabriele Tergit, von ihr im Exil verfasst, zum ersten Mal. Jetzt nun kam erstmals eine ungekürzte Ausgabe heraus. Tergit schildert darin die Geschichte einer gutsituierten gebildeten Berliner jüdischen Bürgerfamilie über vier Generationen hinweg von 1878 an, vom Kaiserreich bis zu Emigration und Deportation unter den Nationalsozialisten. Mit der Geschichte der Familie wird dem Leser eine Schilderung von Aufstieg und Fall Berlins gegeben. Mode, Architektur, Politik und Gesellschaft der Zeit, Theater, Sitten, Lebenshaltungen lassen ein lebendiges Bild erstehen und machen den Roman somit zugleich zu einer Chronik der Stadt.   

24.7.2019rm


 

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